Ich hab meinen Backofen geputzt.
Die Scheibe war blind geworden - langsam, ueber Monate. Das warme Licht hat es normal aussehen lassen. Man guckt jeden Tag durch. Gewoehnt sich dran. Irgendwann denkt man, so sehen Backoefen halt aus.
Dann putzt du - und ploetzlich kannst du durchsehen.
Beim Schrubben hab ich ueber Werkzeuge nachgedacht. Und ueber die drei Typen, die ich im Alltag immer wieder sehe:
-> Der Job-Macher. Werkzeug egal. Liefert - aber produziert Arbeit, kein Handwerk.
-> Der Handwerker. Werkzeug gepflegt. Setup hat Intention. Weiss warum dieses Tool und nicht jenes.
-> Der Werkzeug-Verliebte. Perfektes Setup. Endloses Tweaking. Aber der Output? Wenig.
Wenn ich mit Leuten arbeite - im Team, bei Code Reviews, oder wenn ich jemandes Arbeit zum ersten Mal sehe - gucke ich auf die Werkzeuge.
Die Antwort verraet alles:
-> Pflegen sie ihre Tools?
-> Haben sie was angepasst?
-> Koennen sie erklaeren warum?
-> Produzieren sie damit - oder polieren sie nur?
Ich suche Handwerker. Coding ist Handwerk. Sales ist Handwerk. Dokumentation ist Handwerk - wenn man es ernst nimmt.
Vernachlaessigte Tools -> Job-Macher.
Gepflegte Tools -> Handwerker.
Perfekte Tools, kein Output -> Sammler.
Welcher der drei Typen seid ihr - und welcher wollt ihr sein?
Sebastian Breitzke •
Walk Me Through Your Toolbox
#Craft#Hiring#Handwerk#DeveloperExperience