Neues Tool. Spürhund. Ein GraphQL Client, der nicht nervt.
Altair ist seit Jahren der Standard. Aber wer ihn täglich benutzt, kennt die Probleme: Queries gehen verloren. Die UX synchronisiert sich schlecht. Die Desktop App ist langsam — beim Tippen verschluckt sie Buchstaben, der erste Keystroke geht regelmäßig verloren. Performance zäh. Viele kleine Dinge, die einzeln nicht schlimm sind, aber in Summe jeden Tag nerven.
Einmal daneben geklickt — zack, der ganze Tab mit allen Einstellungen weg. Header und Auth sind umständlich gelöst. Kein nativer Script-Support für Token-Refresh. Das Collection-Feature habe ich nie verstanden — zu komplex, zu viele Tabs, nie benutzt. Ergebnis: Queries ständig verloren, ständig neu geschrieben, keine vernünftige Sortierung.
Irgendwann reicht es. Also habe ich es neu gebaut.
Was ich haben wollte:
- Serverbasierte UI. Server auswählen, alle Queries für diesen Server sehen. Kein URL-Eintippen, keine Collections. Einfach: Server → Queries.
- Auth, die einfach funktioniert. Bearer Token, API Key, Custom Headers, nativer Script-Support für Token-Refresh — einmal einrichten, fertig.
- Sofort sehen, ob ich auf Produktion arbeite. Roter Badge, kein Rätselraten.
- Eine echte History pro Query. Vor- und zurückspringen durch vergangene Executions, mit dem alten Query-Text und der alten Response. Nicht nur ein Log irgendwo.
- Ein Schema Browser, der sich anfühlt wie ein Tool, nicht wie ein Formular. Spalte für Spalte durch die Types klicken, farbcodiert, mit Deprecated-Markern.
Spürhund läuft komplett im Browser. Kein Account, keine Cloud. Deine Queries, dein Schema, dein Browser. Nichts verlässt deine Maschine.
Das ist Beta. Ab heute mein Daily Driver. Es werden noch Bugs gefixt, Features nachgezogen. Wer GraphQL täglich nutzt und von seinem aktuellen Client genervt ist — ausprobieren. spuerhund.dev, direkt im Browser, Welcome Screen mit drei öffentlichen APIs zum sofort Loslegen.
Sebastian Breitzke •
Spürhund
#Craft#DeveloperExperience#GraphQL#Productivity