Deine Fachabteilung baut gerade Software. Ohne deine Developer.
Nicht aus Trotz. Weil sie endlich kann.
Und weil sie jahrelang etwas anderes gehört hat:
*"Haben wir nicht priorisiert."*
*"Technisch zu aufwendig."*
*"Erstmal brauchen wir ein sauberes Ticket."*
Was bei ihr angekommen ist: **Mein Laden hier wird nicht von dem bewegt, was ich brauche.**
Was sie jetzt sieht: Ich kann mir selbst bauen, was mir hilft.
Das ist nicht das Ende des Entwickler-Handwerks. Das ist die Rechnung für eine bestimmte Haltung.
**Ein Messersammler kocht dir kein gutes Essen.** Er knallt dir irgendwas hin, damit die Damast-Sammlung weiter wachsen kann. Das bewegt seinen Schrank. Nicht die Business Unit.
Klar bauen die Leute jetzt selbst.
Aber da ist ein Knick.
Eine KI und ein klares Intent reichen für eine kleine App, die einem Team hilft. Das ist echt, und das ist gut.
Nicht für ein Produkt, das drei Jahre hält. In dem Dinge konsistent bleiben. In dem Abstraktionen mit *Augenmaß* gezogen werden — nicht zu viel, nicht zu wenig. Das nach der fünften Iteration nicht anfängt zu bröseln.
Genau hier werden Developer-Skills disproportional wertvoll. Nicht weil KI keinen Code schreibt. Sondern weil jemand entscheiden muss, wo man schneidet, was zusammenhält, und wo eine Abstraktion fehlt, die das Ding morgen noch tragen soll.
Die Lücke zwischen kleiner App und echtem Produkt schließt sich nicht von alleine.
Voller Post auf s16e.de/hebel — mit dem Teil, den ich hier ausgelassen habe: warum die lautesten Verteidiger des Handwerks sich gerade selbst entlarven.
**Wer in deinem Umfeld kocht gerade wirklich — und wer pflegt nur die Messer?**
Sebastian Breitzke •
My Developer Skills Are Still Important
#AI#Engineering#Architecture#Craft